Apondium verbindet mehrere Apothekenstandorte in Düsseldorf, Neuss, Kaarst und Langenfeld. Für die Mitarbeitenden sollte eine bestehende Fläche neu organisiert und als Arbeits- und Aufenthaltsbereich ausgebaut werden. Dafür stand ein ehemaliges Lebensmittelgeschäft mit Fleischerei zur Verfügung. projekt k entwickelte für die rund 150 Quadratmeter große Fläche ein innenarchitektonisches Konzept mit klar gegliederten Mitarbeitenden- und Arbeitsbereichen. Vier feste Arbeitsplätze, ein geschlossener Besprechungsraum und flexibel nutzbare Aufenthaltsbereiche ersetzen die zuvor fehlenden Rückzugs- und Arbeitsmöglichkeiten.
Projektdaten:
- Fläche: ca. 150 m²
- Arbeitsplätze: 4 feste Arbeitsplätze
- Besprechung: geschlossener Meetingraum mit 10 Plätzen
- Weitere Nutzung: flexibel nutzbare Aufenthalts- und Rückzugsbereiche
- Planung: ab Ende 2024
- Umsetzung: 1. und 2. Quartal 2025
- Fertigstellung: Mai 2025
- Leistungen projekt k: Bedarfsanalyse, Innenarchitektur und Büroplanung, Möblierung, Beleuchtung, Akustik, Innenausbau und Trennwände, Projektkoordination

Mitarbeiterbereiche, die vorher fehlten
Vor dem Umbau wurde die Fläche als Lebensmittelgeschäft mit Fleischerei und Kühlung genutzt. Für Apondium entstanden sämtliche benötigten Bereiche neu. Bis dahin fehlte den Mitarbeitenden eine eigene Ausweichfläche: Pausen fanden unter anderem im Packraum statt, Arbeitsplätze lagen im Durchgang und für Besprechungen oder Rückzug standen kaum geeignete Räume zur Verfügung. Die neue Backoffice-Fläche sollte deshalb mehrere Funktionen aufnehmen – Arbeiten ebenso wie Meetings, Pausen und Rückzug.
Die Raumplanung übersetzte diese Anforderungen in unterschiedlich stark abgeschirmte Zonen. Beim Betreten liegt zunächst der Aufenthaltsbereich. Die festen Arbeitsplätze befinden sich weiter hinten und sind stärker geschützt. Geschlossene und halboffene Bereiche ermöglichen unterschiedliche Grade des Rückzugs, ohne die 150 Quadratmeter vollständig in einzelne Räume aufzuteilen.



Die Kaffeebar als Mittelpunkt
Eine zentrale Rolle übernimmt die Kaffeebar. Sie wurde als Einbaulösung zwischen Wand und vorhandener Stütze geplant und um ein offenes, von beiden Seiten nutzbares Regal ergänzt. Eine abgehängte Decke, dunklere Oberflächen und große Glaspendelleuchten markieren diesen Bereich innerhalb der Fläche. Hier können Pausen und informeller Austausch stattfinden, während für Besprechungen ein separater geschlossener Raum mit zehn Plätzen zur Verfügung steht.
Dunkelblaue Flächen treffen auf Holz und horizontale Oberflächen in Terrazzo-Optik. Lamellen strukturieren als Raumteiler einzelne Bereiche. Eine vorhandene Treppe wurde verkleidet und so in die neue Raumgestaltung integriert. Die vorhandene Rasterdecke musste erhalten bleiben und wurde in die Gestaltung einbezogen.






Eine Fläche für unterschiedliche Nutzungen
Neben den dauerhaft definierten Bereichen blieb ein Teil des Backoffice bewusst veränderbar. Flexible Möbel und ein Vorhang als Raumtrenner erlauben es, die Fläche je nach Nutzung unterschiedlich zu gliedern. Stoffe und Vorhang tragen zugleich dazu bei, die Raumakustik zu verbessern. Die verschiedenen Zonen und Materialien unterscheiden Aufenthalts-, Kommunikations- und Arbeitsbereiche, ohne für jede Nutzung einen eigenen abgeschlossenen Raum zu schaffen.
Heute wird das Backoffice wie vorgesehen zum Arbeiten, für Pausen und Rückzug sowie zum Umziehen genutzt. Die vier festen Arbeitsplätze ersetzen die früheren Plätze im Durchgang; für Besprechungen steht ein geschlossener Raum zur Verfügung. Die etwa 25 Meter entfernte Apotheke bleibt dabei auf kurzem Weg erreichbar.

„Uns war wichtig, während der Umsetzung eng eingebunden zu sein und Entscheidungen direkt vor Ort treffen zu können. Die Zusammenarbeit mit projekt k und den ausführenden Gewerken war dabei sehr konstruktiv. Vieles konnte dadurch auf kurzem Weg geklärt und direkt umgesetzt werden.“
Thomas Reipen
Geschäftsführer apondium Apotheken

