Die APV Münster ist ein staatlich anerkanntes Ausbildungsinstitut für Psychotherapie. Am Standort im Münsteraner Hafen sollten Räume entstehen, die Ausbildung, Beratung und tägliche Zusammenarbeit gleichermaßen unterstützen. Gemeinsam mit der APV entwickelte projekt k eine Arbeitsumgebung, die den industriellen Charakter des Bestands bewusst aufgreift und mit den Anforderungen einer modernen psychotherapeutischen Einrichtung verbindet.
Entstanden sind Beratungsräume, Besprechungsbereiche und Rückzugsorte sowie zentrale Flächen für Austausch und Begegnung. Transparente Strukturen, hochwertige Materialien und eine klare Zonierung schaffen einen Arbeitsort, der Offenheit ermöglicht und gleichzeitig den geschützten Rahmen für vertrauliche Gespräche bietet.



Ein besonderer Ort im Münsteraner Hafen
Mit der APV verbindet projekt k eine langjährige Zusammenarbeit. Bereits mehrere Standorte des Ausbildungsinstituts wurden gemeinsam entwickelt und jeweils auf die Anforderungen des jeweiligen Gebäudes abgestimmt.
Am Hafen bot sich die Möglichkeit, eine Arbeitsumgebung in einem Gebäude mit ausgeprägtem industriellem Charakter zu schaffen. Sichtbare Installationen, rohe Wandoberflächen und offene Deckenstrukturen prägten den Bestand. Gleichzeitig mussten Räume entstehen, die psychotherapeutische Beratung, Ausbildung und konzentriertes Arbeiten unterstützen.



Transparenz, Struktur und Rückzug
Die räumliche Organisation orientiert sich an den unterschiedlichen Anforderungen des Arbeitsalltags. Neben Besprechungs- und Beratungsräumen entstanden Rückzugsbereiche für konzentriertes Arbeiten sowie Zonen für informellen Austausch.
Gläserne Trennwände strukturieren die Fläche, erhalten Sichtbeziehungen und sorgen für eine offene Atmosphäre. Gleichzeitig schaffen die klar gegliederten Raumstrukturen die notwendige Vertraulichkeit für Beratungssituationen und persönliche Gespräche.
Im Zentrum der Fläche befindet sich ein gemeinsamer Aufenthaltsbereich mit Kaffeebar und Loungezonen. Er dient als Treffpunkt für Mitarbeitende und unterstützt den spontanen Austausch im Arbeitsalltag.




Industrieller Bestand trifft warme Materialien
Ein wesentliches Gestaltungselement war der bewusste Umgang mit dem vorhandenen Gebäude. Offene Kabeltrassen, sichtbar geführte Leitungen und ursprünglich belassene Oberflächen wurden erhalten und in das Gestaltungskonzept integriert.
Diesen rauen Materialien stehen gezielt warme Elemente gegenüber. Begrünte Bereiche, farbige Sitzmöbel und hochwertige Textilien schaffen Aufenthaltsqualität und setzen Akzente innerhalb der offenen Struktur.
Besondere Aufmerksamkeit galt den Beratungsräumen. Handgewebte Teppiche bringen eine wohnliche Atmosphäre in die industrielle Architektur und unterstützen die ruhige Wirkung der Räume. In innenliegenden Bereichen sorgen Leuchtbilder mit abstrahierten Naturmotiven für Orientierung und zusätzliche räumliche Tiefe.



Ein Arbeitsort mit eigenem Charakter
Die neue Arbeitsumgebung verbindet die Identität des Hafenstandorts mit den Anforderungen einer psychotherapeutischen Einrichtung. Offen gestaltete Bereiche fördern Austausch und Zusammenarbeit, während Beratungs- und Rückzugsräume konzentriertes Arbeiten sowie vertrauliche Gespräche unterstützen.
So entstand ein Arbeitsort, der den industriellen Bestand sichtbar macht und gleichzeitig eine hochwertige Umgebung für Ausbildung, Beratung und tägliche Zusammenarbeit bietet.


„Der industrielle Charakter des Gebäudes prägt bis heute die Atmosphäre. Gleichzeitig sind hier Räume entstanden, die Ruhe, Vertraulichkeit und professionelle Zusammenarbeit ermöglichen.“
